Fachbereich
Nebenamtliches Strahlenschutzpersonal
K 440 

Titel
Anerkannte Ausbildung zu Strahlenschutz-Sachverständigen beim Umgang mit Anlagen ohne Voll- und Teilschutzeinrichtung (I7)
Beschreibung

Kurzbeschreibung
In dieser vom BAG anerkannten 2-tägigen Ausbildung erlangen Sie die Berechtigung, die Aufgabe als Strahlenschutz-Sachverständige/r beim Umgang mit analytischen Röntgenanlagen ohne Voll- und Teilschutzeinrichtung auszuüben.

Kursinhalt
- Entstehung und Wechselwirkung von Röntgenstrahlung
- Aufbau und Funktion von Röntgenanlagen
- Strahlenbiologie und Messtechnik ionisierender Strahlung
- Operationeller Strahlenschutz
- Belastung von Mensch und Umwelt durch ionisierende Strahlung
- Gesetzgebung
- Praktika
- Schriftliche Prüfung

Ziele
Die Teilnehmenden
- erlangen Erkenntnisse von ionisierender Strahlung, wie Röntgenstrahlung erzeugt wird und welche Wechselwirkung sie eingeht
- kennen die Faktoren, welche die Strahlenschäden im menschlichen Körper beeinflussen, können zwischen direkter und indirekter Strahlenwirkung und zwischen Früh- und Spätschäden unterscheiden und das Risiko für Spätschäden abschätzen
- verstehen, wie Röntgenstrahlung gemessen wird, welche unterschiedliche Begriffe es für die gemessenen Dosen gibt, wie ein Personendosimeter funktioniert und korrekt eingesetzt wird
- sind in der Lage, eine Arbeitsplanung selbständig unter Berücksichtigung der strahlenschutzrelevanten Aspekte zu erstellen und ihre Tätigkeit bezüglich Strahlenschutz zu optimieren
- haben Kenntnis von der Strahlenbelastung der Bevölkerung durch natürliche und künstliche Strahlenexposition
- sind mit der Struktur der Gesetzgebung im Strahlenschutz vertraut, wissen, wann welche Gesetze und Verordnungen anzuwenden sind und kennen alle für sie relevanten Artikel
- kennen die Aufgaben und Pflichten von Strahlenschutz-Sachverständigen und können selbständig eine interne Weisung erstellen

Zielpublikum
Zukünftige Strahlenschutz-Sachverständige von Betrieben mit analytischen Röntgenanlagen (Berufsgruppe I7)

Methoden
- Theoretische Inputs in Form von Frontalunterricht
- Gruppenarbeiten zur Vertiefung des Gelernten
- Praktikum im Röntgenlabor

Aufbauende / Weiterführende Kurse
Fortbildungen in diesem Bereich werden von der SUVA durchgeführt
K423 "Fortbildung für Strahlenschutz-Sachverständige im Hotlabor des PSI", sofern Sie im Hotlabor des PSI tätig sind
Durchführung in
Deutsch

Voraussetzungen für die Teilnehmenden
keine

Leistungsnachweis
Schriftliche Prüfung

Abschluss
- Teilnahmebestätigung
- Zertifikat (BAG anerkannt), sofern der Leistungsnachweis erfolgreich erbracht wurde

Ort
Villigen, PSI Bildungszentrum (Gebäude OSGA)

Anzahl Tage / Dauer in Lektionen (à 45 Minuten)
2 Tage (16 Lektionen)
Kursleitung / Moderation
Barbara Roth, Fachlehrerin für Strahlenschutz, PSI Bildungszentrum

Anzahl Teilnehmende
Minimum 6 / Maximum 16

Verpflegung
Dieser Kurs beinhaltet keine Verpflegung. Das Personalrestaurant OASE versorgt jedoch auch externe Besucher mit kostengünstigen und leckeren Menüs.

Weitere Informationen
Mitzubringen sind: Taschenrechner und Laptop oder Tablet inkl. Netzadapter
Kurstyp: Ausbildung
Produktkategorie: Strahlenschutz in Industrie, Gewerbe, Lehre und Forschung

Bei Fragen
Sekretariat PSI Bildungszentrum, Tel. 056 310 24 00, bildungszentrum@psi.ch

Abmeldung
siehe AGBs

Vorkenntnisse / Vorbedingungen